Die Tage werden kürzer …

… und die Bäume bunter! Es ist der erste Herbst in unserer neuen Heimat. Heute nahm ich mir seit langem wieder einmal bewusst etwas Zeit für mich allein (was als Mama von zwei jungen Kindern keineswegs einfach ist, aber wem erzähl‘ ich das :-), schnappte das Fahrrad und meine Kamera und machte mich auf meinen Lieblings-Weg… und es hat sich sooo gelohnt! Es wurde mir wieder bewusst, was für ein großes Glück wir haben, endlich vor ein paar Monaten – nach all den Jahren Überlegens und Suchens – den Schritt wieder näher zur Natur gemacht zu haben. Auch wenn es oft nur ein paar Minuten sind – aber die heilende Kraft der Natur im Alltag zu spüren ist einfach etwas sehr Wertvolles für mich. In diesen Momenten spüre ich, wie ich wieder mehr geerdet werde und mehr bei mir selber bin. Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, fällt mir auf, dass ich dieses Gefühl durchaus auch schon früher, an anderen Lebensorten und in anderen Lebensphasen hatte.. immer dann, wenn ich mich selbst – wenn auch nur für kurze Zeit – aus dem Alltag herausgenommen habe und mir ein wenig ZEIT nahm. In Wahrheit geht es darum – die Ruhe in sich selber zu finden, unabhängig von den äußeren Begleitumständen. Der Herbst, mit all seinen Qualitäten, unterstützt uns jedenfalls dabei. Nehmen wir dieses Geschenk an!

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Ein kleines Sommer-Päuschen …

… haben wir genossen – und zwar beim „Päuschen“ im niederösterreichischen Prigglitz! Wirklich sympathisch und buchstäblich auf dem Boden geblieben – wir haben es uns beim Frühstücken mitten in der Natur sehr gut gehen lassen. Das „Päuschen“ hat nicht immer offen – aber hier und hier findet ihr die aktuellen Öffnungszeiten und es ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Es ist Erdbeer-Zeit!

Meine Lieblingszeit im Jahr. Wenn man bei uns die vollreifen Erdbeeren direkt vom Feld naschen kann … mmhhh! Dieses Jahr habe ich es wirklich zum ersten Mal geschafft, rechtzeitig ein Erdbeerfeld aufzusuchen (in unserer neuen Heimatregion gibt’s zum Glück sogar Bio-Erdbeerfelder), mit meiner Familie kiloweise die Erdbeeren zu ernten (und noch mehr davon gleichzeitig zu vernaschen 🙂 und dann auch gleich Marmelade draus zu machen. Und es ist wirklich so – die frisch gepflückten Erdbeeren sind einfach die allerbesten auf der Welt!

 

Ich liebe es ja, jedes Jahr beim Marmelade einkochen ein wenig zu experimentieren und dann ein halbes Jahr später, im Winter, mich vom Ergebnis überraschen zu lassen. Meine besten Resultate erzielte ich vor ein paar Jahren, als ich nur Fruchtzucker und Agar Agar zum Einkochen verwendete. Dieses Jahr habe ich ein Rezept für Erdbeermarmelade mit wenig Zucker gefunden und es ein bisschen abgewandelt (zum Originalrezept geht’s hier).

Ein guter Tipp ist, immer nur 1kg Erdbeeren auf einmal einzukochen, da sonst die Mengen zu groß werden und die Fruchtmasse nicht mehr so gut durcherhitzt wird. Ich habe daher in zwei Schritten jeweils 1kg Erdbeeren mit 350g Zucker eingekocht und so 12 kleine Marmeladegläser gefüllt. Dieses Jahr verwende ich auch zum ersten Mal nur kleine Gläser, damit sie nach dem Öffnen schneller aufgebraucht werden und so das Risiko minimiert wird, dass die Marmelade schlecht wird.

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Also – nichts wie raus zum nächsten Erdbeerfeld! Noch gibt es sie, die heimischen Erdbeeren 🙂

Und wer’s zeitlich nicht mehr schafft zu den Erdbeeren, der kann sich schon auf die Marillen freuen. Dieses Jahr beginnt die Ernte anscheinend Mitte Juli …